Die vergessene Kirche von Corleone: Auf den Spuren der Chiesa di San Marco

Wer Corleone besucht, denkt oft an Mafia-Geschichten, an Filmlegenden oder an die dramatische sizilianische Landschaft. Was viele nicht wissen: Die Stadt birgt stille, beinahe übersehene Orte voller Geschichte – einer davon ist die Chiesa di San Marco, heute nicht mehr als eine Ruine, aber reich an Erinnerungen, Mythen und lokaler Identität.

Ein Bauwerk mit langer Geschichte

Die Chiesa di San Marco wurde 1343 errichtet, in einer Zeit, in der Corleone eine wichtige Festungsstadt war. Ihre Lage oberhalb der historischen Altstadt zeigt, dass sie einst ein bedeutendes religiöses und gesellschaftliches Zentrum war.

Nach Jahrhunderten wechselvoller Geschichte wurde die Kirche 1770 vollständig neu aufgebaut. Doch das Glück war ihr nicht hold: Wind, Erosion und mangelnde Pflege sorgten dafür, dass die Kirche über die Jahrzehnte verfiel. Schließlich stürzten 1991 die Seitenmauern bei einem heftigen Sturm ein – übrig blieb die Ruine, die man heute auf einer kleinen Anhöhe findet.

Ein Bauwerk mit langer Geschichte

Die Chiesa di San Marco wurde 1343 errichtet, in einer Zeit, in der Corleone eine wichtige Festungsstadt war. Ihre Lage oberhalb der historischen Altstadt zeigt, dass sie einst ein bedeutendes religiöses und gesellschaftliches Zentrum war.

Nach Jahrhunderten wechselvoller Geschichte wurde die Kirche 1770 vollständig neu aufgebaut. Doch das Glück war ihr nicht hold: Wind, Erosion und mangelnde Pflege sorgten dafür, dass die Kirche über die Jahrzehnte verfiel. Schließlich stürzten 1991 die Seitenmauern bei einem heftigen Sturm ein – übrig blieb die Ruine, die man heute auf einer kleinen Anhöhe findet.

Die Legende vom Schatz von San Marco

Wie so viele alte Orte auf Sizilien birgt auch diese Kirche eine Legende: den „Tesoro di San Marco“, den Schatz von San Marco.
Der Erzählung nach existiert ein geheimer unterirdischer Gang, der die Ruine mit der Chiesa Madre San Martino verbindet.

Nur einmal im Jahr – in der Nacht vom 25. April, dem Tag des Heiligen Markus – soll der Eingang sichtbar werden. Wer ihn betritt, ein Glas Wasser in der Hand hält und es schafft, ohne einen Tropfen zu verschütten, erreicht angeblich eine verborgene Kammer voller Gold.

Ob diese Geschichte wahr ist oder nur ein schönes Beispiel sizilianischer Volksmagie? Niemand weiß es. Aber Legenden wie diese geben Orten wie San Marco ihre Seele.

Verfall oder Wiedergeburt?

Seit vielen Jahren gibt es Stimmen, die sich für die Rettung oder Sicherung der Ruine einsetzen. Nicht, um die Kirche vollständig wiederaufzubauen, sondern um den Ort zu schützen, zu erklären und als kulturelles Gedächtnis zu bewahren.

Denn obwohl von der Chiesa di San Marco nur noch Teile stehen, hat sie für die Menschen Corleones einen besonderen Wert: Sie ist ein Stück Identität, ein Anker in einer Geschichte, die zwischen Glanz, Leid und Legenden pendelt.

Warum sich ein Besuch lohnt

Wer Corleone besucht und abseits der bekannten Wege wandelt, findet bei der Chiesa di San Marco:

  • einen ruhigen Platz mit weitem Blick über die Stadt,
  • eine Ruine voller Atmosphäre,
  • einen Ort, an dem man die Schichten der Vergangenheit förmlich spüren kann,
  • und vielleicht – mit ein wenig Fantasie – den Eingang zu einer alten Legende.

Ein Stück Sizilien, das nicht laut schreit, sondern leise erzählt.

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