
Das Abenteuer beginnt, als wir uns mit unserer vierköpfigen Familie in unserem Van auf eine unvergessliche Reise aufmachen. Unser Ziel: Freiheit, Natur und Abenteuer, die man nur beim Camping erleben kann. Die Route führt uns durch malerische Landschaften, historische Orte und ans türkisfarbene Meer Korsikas. Begleitet uns auf dieser Reise!

Unsere erste Station liegt im idyllischen Bayern. Der Campingplatz auf einem Bauernhof war ein echtes Highlight für die Kinder. Sie konnten Hühner füttern, Hasen streicheln und Wachteln bestaunen, während wir uns in der ländlichen Ruhe entspannten. Abends gab es lokale Leckereien vom Hofladen und einen beeindruckenden Regenbogen. Der perfekte Start in unser Abenteuer!

Unsere Reise führte uns über die Alpen nach Italien. Ein besonderes Erlebnis unserer Reise war die Nacht im verlassenen Castello di Vettignè. Nachdem das Tor geöffnet wurde, fuhren wir mit Staunen die lange Auffahrt entlang. Dieses verfallene Schloss strahlt eine mystische Atmosphäre aus. Für uns ein richtiges Lost Place Abenteuer, da alles frei zugänglich war. Hier konnte ich mich mit der Kamera erstmal austoben. Die Kinder waren zunächst skeptisch, aber am Ende fasziniert von den alten Gemäuern und der Vorstellung, wie das Leben hier wohl früher war. Es war eine Nacht voller Geschichten und Fantasie, die man so schnell nicht vergisst.






Am nächsten Morgen setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten das gemütliche B&B Da Dodo‘. Der Gastgeber empfing uns herzlich und ließ uns im wunderschönen Garten campieren. Nach der Aufregung im Schloss war es hier besonders friedlich. Wir genossen die warme Sonne und die Kinder tobten mit dem Hund unserer Gastgeber durch den Garten. Ein entspannter Abend, bevor es am nächsten Morgen sehr früh zur Fähre ging.

Der Fährhafen Savona war unser Tor zur Insel Korsika. Die Überfahrt nach Bastia dauerte einige Stunden, in denen die Kinder auf dem Deck die Möwen beobachteten und wir die Weite des Meeres genossen. Die Aufregung war groß, als wir endlich in Bastia anlegten und unser Korsika-Abenteuer begann.

Unser erster Stopp auf Korsika war der Campingplatz Europa Beach. Hier war Nicola schon als junges Mädchen mit den Pfadfindern und es war so etwas wie eine Reise in die Vergangenheit. Und es ist tatsächlich noch so, das der Platz von Pfandfindern noch angefahren wird und sie dort ihr Lager aufschlagen. Der Platz liegt nur einen Steinwurf vom Meer entfernt, sodass wir gleich nach der Ankunft die Füße ins Mittelmeer tauchen konnten. Das glasklare Wasser und der feine Sandstrand waren perfekt, um die lange Anreise ausklingen zu lassen. Der Campingplatz war etwas in die Jahre gekommen, aber gut ausgestattet, und wir verbrachten zwei erholsame Nächte direkt am Meer.





Auf dem Weg Richtung Süden machten wir einen Zwischenstopp an einer kleinen Badegumpe in den korsischen Bergen. Das kristallklare, kühle Wasser war eine willkommene Erfrischung und ein abenteuerlicher Spaß für die ganze Familie. Dies sollte man unbedingt bei einer Korsikareise mit einplanen. Die Übernachtungen auf dem Campingplatz Campo di Liccia waren ok, aber nicht so unsers. Dieser Platz ist ein klassischer Touristen-Campingplatz mit Pool, Restaurant und Disco bzw. Animation.




Nicht alle Stationen auf unserer Reise waren perfekt. So erging es uns auf dem Campingplatz Vigna Maggiore, wo wir uns leider nicht wohlfühlten. Die Stimmung dort passte einfach nicht zu uns und wir fanden auch keinen geeigneten Platz für unseren Van mit Dachzelt. Leider war auch die Rezeptionistin sehr unfreundlich und nicht entgegenkommen. Zum Glück war Camping Heidis Escape nicht weit entfernt. Dort fanden wir endlich wieder Ruhe und fühlten uns sofort wohl. Der familienfreundliche Platz und die Natur drumherum waren genau das, was wir brauchten. Dort gab es eine Badestelle in einem Bach und ab und zu kamen Heidis Pferde auf einen kleinen Besuch vorbei. Ein absolutes Highlight für die Mädels.





Weiter ging es Richtung Westen, wo wir auf dem Camping Corsica Gradelle übernachteten wollten. Auf den Weg dorthin, kamen wir rein zufällig an der bizarre Felsenlandschaft Calanche vorbei. Die Felsen aus rötlichem Granit liegen in etwa 400 m Höhe über dem Meeresspiegel direkt an der Küste und sind ein tolles Fotomotiv. Unser angesteuerter Platz liegt inmitten wilder Natur, und wir verbrachten den Tag damit, die umliegenden Berge und den Strand. Der Campingplatz selbst ist einfach, aber sauber und sehr charmant. Abends saßen gingen wir in die dem Platz angeschlossene Pizzeria, welche sehr zu empfehlen ist. Abends hatten wir einen exklusiven Blick aus unserem Dachzelt auf ein Gewitter welches in der Bucht festhing.







Auf der Strecke zum nächsten Platz machten wir wieder an einer Badestelle am Fluss halt. Als wir am Straßenrand parken wollten, wurden wir von zwei Rangern auf Fahrrädern höflich darauf Aufmerksam gemacht, dass wir bitte weiter oben auf einem großem Parkplatz halten sollen. Ansonsten müssten sie uns ein Ticket geben. Dieser Bitte kamen wir natürlich nach. Dort war es wieder ein großer Abenteuerspielplatz für die Kids. Der nächste Campingplatz führte uns in die Berge. Allein schon die Fahrt war bemerkenswert. Es waren immer weniger Autos unterwegs und dadurch, dass wir mittlerweile die Baumgrenze überschritten haben, war der Ausblick grandios. Auf dem Aire naturelle de camping l’Aghja erlebten wir Korsikas wilde Schönheit hautnah. Der Platz liegt auf 800 m und ist klein, idyllisch und bietet einen atemberaubenden Blick über die Berge. Die Kinder liebten es, die felsigen Pfade zu erkunden, während wir die frische Bergluft genossen. Die Ruhe hier oben war unvergleichlich. Wenn es hier Nacht wird hat man einen grandiosen Ausblick in die Sterne.

Auf dem Campingplatz U Ponte Grossu machten wir Halt, um die Wildheit Korsikas von einer anderen Seite zu erleben. Der Fluss, der direkt am Campingplatz vorbeifließt, war perfekt für eine kleine Abkühlung und ein Abenteuer im Wasser. Der Platz liegt mitten im Grünen und bot uns alles was wir brauchten. Hier fühlten wir uns wie Abenteurer auf Entdeckungsreise.

Unser Weg führte uns weiter zur Plage de Saleccia, einem der schönsten Strände Korsikas. Um dorthin zu gelangen, mussten wir eine aufregende Off-Road-Strecke bewältigen, die unserem Van alles abverlangte. Doch die Mühe lohnte sich: Ein weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser erwarteten uns. Der Campingplatz U Paradisu liegt direkt am Strand, sodass wir die Tage mit Schwimmen, Schnorcheln und Sandburgenbauen verbrachten. Ein Paradies für die ganze Familie mit ein bisschen Off-Road-Flair.

Bevor wir Korsika verließen, machten wir noch einen letzten Halt auf dem Campingplatz Petra Pinzuta. Dieser Platz liegt fernab der großen Touristenströme und bietet ein authentisches Camping-Erlebnis inmitten unberührter Natur. Wir genossen die Ruhe, die klare Luft und die beeindruckende Landschaft, bevor wir uns auf den Rückweg machten.





Nach unserer abenteuerlichen Zeit auf Korsika nahmen wir die Fähre zurück nach Italien und machten uns auf den Weg nach Österreich. Der Romantik Campingplatz am Fernsteinsee war ein krönender Abschluss unserer Reise. Die Kinder staunten über die klare Schönheit des Sees, und wir gönnten uns eine Fahrt auf die Zugspitze, um noch einmal den Blick über die atemberaubenden Alpen schweifen zu lassen. Hier hatten wir erst bestes Wetter für eindrucksvolle Fotos, welches dann später in eine Gewitter umschlug und uns zu gestrandeten auf dem höchsten Bergs Deutschlands machte. Auch wieder ein Abenteuer.

Unsere Van-Reise mit der Familie war ein unvergessliches Abenteuer voller unvorhersehbarer Momente, traumhafter Landschaften und intensiver Erlebnisse. Vom Camping auf dem Bauernhof in Bayern über das mystische Schloss in Italien bis hin zu den wilden Stränden Korsikas – jede Station hatte ihren eigenen Reiz. Für uns war es der perfekte Familienurlaub, manchmal anstrengend, aber der uns allen lange in Erinnerung bleiben wird. Weiter würde ich hier immer einen Van anstatt eines richtigen Wohnmobil bevorzugen. Die Straßen sind teilweise eng und hier hat man mit einem Van einfach mehr Vorteile.